Cucuron

Im provenzalischen Cucuron, dessen Blütezeit im 16. und 17. Jahrhundert lag, erstrecken sich die Häuser, Gassen und Brunnen zwischen zwei historischen Bauwerken, die den alten Kern des Städtchens begrenzen: der Bergfried St. Michel und die Kirche Notre-Dame de Beaulieu. Die Stadtmauer mit ihren Türmen und Toren, die Kirche mit ihren Kunstschätzen und der historischen Orgel legen vom architektonischen und künstlerischen Reichtum früherer Zeiten Zeugnis ab. Die ehrwürdige Kirche Notre Dame de Beaulieu hat ein romanisches Schiff, eine gotische Apsis und Seitenkapellen aus der Renaissance. Cucuron hat viele Reste seiner einstigen Festungswälle erhalten, man sieht noch Stücke vom Mittelwall, runde Türme, Tore, wie z. B. die Portail de Ginoux und die Porte d’Horloge. Letztere ist versehen mit einem Uhrturm aus dem 16. Jahrhundert. Das Schloss von Cucuron, schon vorher teilweise zerstört, wurde zu Zeiten der Französischen Revolution gänzlich zerstört. Es besteht nur noch der viereckige romanische Schlossturm, Tour Saint-Michel genannt.